Stressiger Corona-Alltag? Hier gibt's Hilfe:

 

Durch Corona hat sich der Alltag in vielen Familien stark verändert. Es kann schnell anstrengend sein und stressig werden. Das geht sehr vielen Familien so.

Manchmal kann es hilfreich sein, sich Rat bei Experten zu holen.

 

Heute, 25.01.2021, hat die NW zwei hilfreiche Nummern veröffentlicht.

 

1) Notfallnummer "Nummer gegen Kummer für Eltern" 0800 11 10 550

     (Montag-Freitag, 9.00 bis 11.00 Uhr, Dienstag und Donnerstag 17.00-19.00 Uhr)

 

2) Klinikum Bethel, Hotline zu Belastungen im Familienalltag in der Corona-Zeit:

    

          0521 772 78403   (montags bis donnerstags 8.00 Uhr-16.00, freitags 8-14.00 Uhr)

 

 

Zusätzliche Kinderkrankentage:

 

Für 2021 können Eltern zusätzliche Kinderkrankentage nehmen. Dies soll es Eltern einfacher machen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, wenn die Schule wegen Corona keinen Präsenzunterricht anbieten darf. Die Tage können sogar rückwirkend zum 05.01.genommen werden.

 

Eltern, die gesetzlich versichert sind, (z.B. AOK), können diese Tage in Anspruch nehmen. Jedes Elternteil, also Vater und Mutter, kann kann pro Kind 20 Kinderkrankentage nehmen.

 

Hat die Familie mehrere Kinder, so kann jeder Elternteil max. 45 Tage nehmen. Beide Eltern zusammen also maximal 90 Tage. 

 

Man bekommt von der Krankenkasse 90% des Nettoentgelts ausbezahlt (höchstens 112,80 € für jeden Tag).

Dazu müssen die Kinderkrankentage bei der Krankenkasse beantragt werden.

 

Bei vielen Krankenkassen kann man dafür ein Formular auf der Internetseite finden.

 

Ihr Arbeitgeber / die Personalabteilung muss informiert werden. Bitte fragen sie dort nach, wie das Vorgehen in der Firma ist.

 

Alleinerziehende:

 

Alleinerziehnde können pro Kind 40 statt 20 Kinderkrankentage nehmen. Haben Sie mehrere Kinder, so können Sie höchstens 90 Kinderkrankentage in Anspruch nehmen.

 

Home Office:

 

Auch Eltern im Home Office können die Kinderkrankentage in Anspruch nehmen, wenn es nicht möglich ist, die Kinder neben der Arbeit im Home office zu betreuen. 

Dann kann man sich nur um die Kinder kümmern und ist von der Arbeit freigestellt.